Aktuelles im Verein

 


Bericht zum Festakt 25 Jahre Fördergemeinschaft Burg Burgthann e.V. im Wirtsstadl,
am 04. Juli 2009

BURGTHANN - Mit einem Ehrenabend feierte die Fördergemeinschaft Burg Burgthann e.V. ihr 25jähriges Bestehen. Dabei dankte die jetzige Vorstandschaft den Gründungsmitgliedern, ernannte zum ersten Mal Ehrenmitglieder und gedachte der seit 1984 verstorbenen Mitglieder. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Gruppe "Saitensucht" unter der Leitung von Barbara Dassinger. In Vertretung der verhinderten Harald Kern, 1. Vorsitzender, Patrick Claussen, 3. Vorsitzender und Helmut Buchner, Laudator, begrüßte 2. Vorsitzende Betty Püntzner die zu ehrenden Vereinsgründer, deren Lebenspartner, den Schirmherrn des Abends, 1. Bürgermeister Heinz Meyer sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Georg Hirsch. Um dieser veränderten Situation dennoch gerecht werden zu können, übernahmen Püntzner, Schriftführerin Helga Karg, Kassier Lothar Wiegand und die Leiterin des Heimat- und Kanalmuseums Ulla Weishart die Ausgestaltung des Ehrenabends. Doch zunächst wollte man mit einer Reihe von Bildern Rückschau halten in die Zeiten der Vereinsgründung, so die 2. Vorsitzende. Diese erfolgte am 30. November 1984 im Gasthof "Blaue Traube" (wir berich-teten). Weitere 34 Personen seien im Verlauf des Jahres noch Mitglied gewor-den, informierte die Vorsitzende. Möglich geworden sei die Gründung, weil Menschen Visionen hatten und diese konsequent in die Tat umsetzten. Da-mals habe man die das Ortsbild prägende Burg zwar besichtigen, nicht jedoch den Turm ersteigen, oder eine Münze in den tiefen Brunnen werfen können. Der Palas, der Kapellenbau und das Badhaus seien von Privatleuten bewohnt gewesen. "Es sah recht trübe aus in unserer Burg". Die Vorsitzende erinnerte auch an den desolaten Zustand der Gebäude und den tristen Innenhof. Das Wahrzeichen drohte zu verfallen. Davor rettete es eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr. Diese hätten die Mauerkronen befestigt, Schutt und Wildwuchs beseitigt und so erstmalig den Verfall gestoppt. Jenen Männern der ersten Stunde sei deshalb als Erste zu danken, die mit ihrer Hände Arbeit den Grundstein für den Erhalt der Burg und die Gründung der Fördergemeinschaft gelegt hätten. Nach Püntzners Worten sei damals Kurt Bock der Initiator gewesen. Er allein hätte den Aufbau nicht schaffen können. Gleichgesinnte, die dieses gemeinsame Ziel vor Augen hatten, waren gefordert. Sie setzten die von der Feuerwehr begonnene Arbeit fort. Altbürgermeister Hirsch habe sich nachkommend mit Erfolg um den Ankauf privater Gebäudeteile bemüht. Zusätzlich zur Wiedererrichtung von Kellerge-wölben wurde der Turm begehbar gemacht und das Badhaus vollständig renoviert. Nun sei auch der Denkmalschutz auf die Burg aufmerksam geworden, Ausgrabungen seien durchgeführt worden. Erst seit der Sanierung des Burghofes biete sich dem Besucher ein wunderschönes Erscheinungsbild. Unzählige Stunden an ehrenamtlicher Arbeit seien in dieser Zeit geleistet worden. Nicht zum Selbstzweck, sondern ausschließlich für die Besucher und die Bürger unserer Gemeinde, versicherte die stellvertretende Vorsitzende. Dafür müsse in irgendeiner Form gedankt werden. Püntzner tat dies und bedankte sich zunächst beim jetzigen Bürgermeister sowie seinem Vorgänger. Arbeiten, die nicht von Ehrenamtlichen geleistet werden könnten, so hoffe man, möge die Gemeinde auch weiterhin übernehmen. Schirmherrn Meyer brachte in seinem Grußwort die Verbundenheit mit dem Jubilar zum Ausdruck. Lobende Worte fand er für die vom Verein geleisteten Anstrengungen zum Wohle der Burg. "Hätte es die Fördergemeinschaft nicht gegeben, hätte die Gemeinde wohl kein Wahrzeichen mehr", bemerkte Meyer. Ohne den Idealismus und den Fleiß der Mitglieder sei das heute mögliche vielfältige Leben in der Burg nicht denkbar. "Ihr habt Traditionen lebendig erhalten und Altes wieder neu aufgebaut", hob der Bürgermeister hervor. Eine Stätte kultureller Begegnungen sei entstanden, die überdies das Leben der letzten einhundert Jahre dokumentiere. Zudem brachte der Verein mit Vorträgen, Ausstellungen, aber auch dem Eppelein-Festspiel, der Gesamtbevölkerung den Heimatgedanken näher. Neben einem Gelgeschenk gab Meyer dem Verein das Versprechen, dass in der Burg lediglich Trauungen stattfinden sollten. Eine Bilderschau und ein Film erinnerten an die Veränderungen und Ereignisse in der Burg während der zurückliegenden Jahre; eine von Helmut Buchner erstellte Festschrift wurde verteilt. Dann gedachten die Anwesenden der verstorbenen Gründungsmitglieder. Wegen ihrer herausragenden Verdienste um die Errichtung und Betreuung der Museen, beziehungsweise um die Restauration und den Erhalt der baulichen Substanz wurden Ulla Weishart und Hilde Schötz sowie Hans Buchner und Herbert Kölbl zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zum Zeichen des Dankes für ihre Treue zum Verein seit dem Gründungsjahr wurden abschließend geehrt: Heinz Bogner, Hans Buchner, Geo Denk, Robert Distler, Karl-Heinz Eckstein, Konrad Eckstein, Joachim Fuchs, Maria Fuchs, Altbürgermeister Georg Hirsch, Georg Hirsch, Friedrich Holzammer, Gerfried Hübner, Paul-Werner Keilhofer, Harald Kern, Egbert Kessel, Herbert Kölbl, Reinhold Lang, Franz Lindner, Georg Müller, Herbert Pesavento, Alfred Reif, Hans Röder, Hildegard Schötz, Konrad Schmidt, Helmuth Steinmetz, Martin Stritz, Ursula Weishart und Günter Zentgraf.

die Jubilare
 




29.Burgfest am 11. Juli 2009 in der Burg Burgthann

Hoch über dem Schwarzachtal grüßt weithin sichtbar die Burgthanner Burg. Einst bot sie den Rittern von Thann Schutz und Heim. Am 11. Juli lädt die Fördergemeinschaft Burg Burgthann Groß und Klein zum Burgfest ein. Die Mitglieder werden - ebenso unermüdlich wie sie sonst an der Instandsetzung und Erhaltung der Burg arbeiten - vom frühen Morgen bis spät in die Nacht dafür sorgen, dass das Fest gelingt. Burghof und die Keller bieten Gaumenfreuden aller Art, Musikdarbietungen und auch allerlei Unterhaltung für die Kinder. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Fördergemeinschaft Burg Burgthann erwartet die Besucher die Gruppe Crux et Gladins, die mit Vorführungen und Lagerleben eine mittelalterliche Atmosphäre schafft. Die Museumsräume sind geöffnet und zeigen ein Stück unserer Heimatgeschichte. Das Kanalmuseum informiert sehr anschaulich über den Ludwig-Donau-Main-Kanal. Hier werden als Extra zum Burgfest auch Filme gezeigt über internationale Kanäle und kleine Lokalbahnstrecken wie etwa Burgthann - Allersberg. Dieses wunderschöne Fest in romantischer Kulisse bietet für alle Sinne etwas:

10.00 Uhr    

Weckruf vom Burgturm durch Bläser des Spielmannzugs Altenthann - anschließend gibt es Kesselfleisch und sauere Zipfel

ab 10.00 Uhr

Musikalischer Frühschoppen mit den "Bauernfünfern"
Kesselfleisch und saure Zipfel

10.00 
bis 21.00 Uhr

Öffnung des Heimat- und Kanalmuseums

ab 12.00 Uhr

Spezialitäten vom Holzkohlegrill

15.30 Uhr

Festzug vom Eichenhain an der Hauptschule zur Burg.
Alle Kinder sind eingeladen, als Ritter oder Burgfräulein verkleidet am Festzug teilzunehmen.
Kommt bitte um 15.15 Uhr zum Sammelplatz Eichenhain.

ab 18:00 Uhr

Im Rittersaal spielen "Die Jokers"
Öffnung des Weinkellers
Die Bar wird eröffnet
Sau vom Grill

ab 20:00 Uhr

Romantische Beleuchtung der gesamten Burg



Beim diesjährigen Burgfest sind im Kanalmuseum folgende Filme vorgesehen:


Ab 10.30 Uhr:

"Das Karlsruher Modell: Die überaus positive Entwicklung des Nahverkehrs in und um Karlsruhe herum - beobachtet von 1980 bis einschließlich 2001"

Ab etwa 12.30 Uhr:

"Die Lokalbahn (Ochenbruck-) Burgthann - Allersberg " und "Die KBS 871 Neumarkt - Beilngries - Dietfurt mit den Zweigstrecken Greißelbach - Freystadt und der Altmühltalbahn von Beilngries nach Eichstätt"

Ab etwa 15.30 Uhr:

"Wanderung am Ludwigskanal von Kelheim bis Bamberg"

Ab etwa 17.00 Uhr:

"Kanäle international: Canal du Midi in Frankreich, Morriscanal in den USA, Oberländischer und Masurischer Kanal im ehemaligen Ostpreußen"

 

Je nach verbleibender Zeit sind nach Wunsch Filme zu vielen Themen zu sehen.



Für Ihr leibliches Wohl wird bestens gesorgt: Genießen Sie Reither Festbier, erlesene Weine, frisches Weißbier, Kesselfleisch, gegrillte Spezialitäten, Kaffee, Kuchen, Eis und vieles mehr ... 

Auf Ihren Besuch freut sich die Fördergemeinschaft Burg Burgthann e.V.

Hier steht Ihnen unser Burgfestflyer als Datei im PDF - Format zu Verfügung (Download ca 60 kb)



Internationaler Museumstag
am 17.Mai 2009 von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr

In der Burg Burgthann sind zum Internationalen Museumstag von 13.30 bis 16.30 Uhr alle Räume des Heimat- und Kanalmuseums sowie die Keller geöffnet. Im Medienraum des Kanalmuseums werden Filme über "Internationale Kanäle" gezeigt: Canal du Midi in Frankreich, Bauzeit von 1666 bis 1681 mit 68 Schleusen (u.a. Schleusentreppe von Fonserat), Morris-Canal in den USA, vom Delaware River nach New York; Bauzeit von 1825 bis 1831, Länge ca. 170 km; Höhenüberwindung durch Kammerschleusen und schiefe Ebenen (Plains) Oberländische Kanal im ehemaligen Ostpreußen gelegenen; Bauzeit von 1848 bis 1876; Länge insgesamt 177 km; Höhenüberwindung durch 5 schiefe Ebenen und 4 Kammerschleusen. Heute Touristenattraktion - dazu der Masurische Kanal von Königsberg (Kaliningrad) zum Mauersee im polnischen Masuren. Kanalbau begann 1911, wurde kriegsbedingt unterbrochen und das Bauwerk bis heute nicht fertig gestellt. Fachkundig und gerne wird Manfred Kimmig Fragen zu den Kanälen beantworten. Im 2. Obergeschoss wird Frau Distler feinste Stickereiarbeiten zeigen und vorführen. Die Fördergemeinschaft Burg Burgthann freut sich auf zahlreichen Besuch.





Nachberichterstattung von Lebendigen Museum

Bald ist es wieder soweit!
„Lebendiges Museum“ in der Burg Burgthann
am 26. April 2009 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Am Sonntag, d. 27. April 2008 lohnt es sich die alte Burg von Burgthann zu besuchen. Von 11 Uhr bis 17 Uhr gibt es im Burghof, im überdachten Rittersaal, in den Handwerksstuben, in den Burgkellern und in allen Museumsräumen Interessantes und Neues zu beobachten und zu entdecken. Sie erfahren viel über den Schuster , ein Schreiner baut interessante Holzverbindungen, Laternen und Ritterspielzeug werden zusammengebaut, der Drechsler stellt schöne Holzgefäße her, Papier wird geschöpft, Stoffe werden bedruckt, aus Peddigrohr werden feine Korbwaren geflochten. Kunsthandwerkliches Können zeigen Töpferinnen, eine Goldschmiedin, der Kammmacher, der Tiffanykünstler und eine Puppenmacherin für Waldorfpuppen. Wolle entsteht in der Wollewerkstatt und beim Spinnen, an zwei Webstühlen wird gewebt. Eine Patchworknäherin und fleißige Handarbeiterinnen zeigen, welch schöne Dinge aus Stoff, Garn und Wolle beim Sticken, Stricken und Klöppeln entstehen können. Das LEBENDIGE MUSEUM wird auch den Kindern gefallen, denn sie werden Eierzucker bemalen, Kerzen drehen und die Honigschleuder betätigen können. Im Rittersaal gibt es Gelegenheit zu puzzlen, zu kegeln und alte Haushaltsgeräte aus Omas Küche zu benutzen. Im kleinen Burgkeller werden Sagen und alte Geschichten erzählt. Im großen Burgkeller versorgen wir Sie mit Getränken, Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Tauchen Sie für eine Weile ein in die etwas geruhsamere Zeit unserer Großeltern. Die Fördergemeinschaft Burg Burgthann freut sich auf Ihren Besuch.

Lebendiges Museum
 






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