Die Geschichte der Burg Burgthann

Im 12. Jahrhundert ließen die Reichsministerialen, die Herren von Thann, die Burg erbauen. Der mächtige Bergfried (27 m), der Burgbrunnen mit 30 Metern Tiefe, hohe Mauern, Teile des Wehrgangs und der weiträumige Burghof erinnern an diese erste Anlage. Bereits 1287 kam die Burg in den Besitz der Burggrafen von Nürnberg.
Vier Jahrhunderte war sie der Sitz des Amtmanns der Hohenzollern. 1988 konnte die Großgemeinde Burgthann, die in etwa dem früheren Gebiet des Amtes Burgthann entspricht, die Burg erwerben.
1984 war die Fördergemeinschaft Burg Burgthann gegründet worden. sie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Burg in ihrer Bausubstanz zu retten und zu restaurieren, den Ostflügel, der seit 1920 als Ruine steht, wieder aufzubauen, den Südflügel und die anderen Gebäudeteile zu renovieren und den gesamten Burgkomplex zu erhalten.
Bereits in den frühen achtziger Jahren wurde mit der Sammlung von ortsnahen fränkischen Antiquitäten für das Heimatmuseum begonnen.
Im Erdgeschoß des Hauptbaus sind Fundstücke der archäologischen Grabungen (1987-1989) ausgestellt.

Öffnungszeiten:

April bis Oktober
jeden 1. und 3. Sonntag im Monat
von 13.30 bis 16.30 Uhr

November bis März
jeden 1. Sonntag im Monat von 13.30 bis 16.30 Uhr

Gruppen nach Vereinbarung: Ingeborg Herrmann Tel: 09187 - 41805
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